Datenschutz und Datensparsamkeit
Mit podsink nimmst du Stimmen auf, oft auch Bilder, und meistens von Menschen, die deinen Link geöffnet haben, weil sie dir vertrauen. Deshalb nehmen wir Datenschutz und die DSGVO sehr ernst, und deshalb läuft alles, was podsink betreibt, in der EU. Datensparsamkeit gehört dazu. Wir verarbeiten so wenig personenbezogene Daten wie möglich, denn was wir nie erheben, kann auch nicht verloren gehen oder missbraucht werden.
Wo deine Daten liegen¶
Unsere Infrastruktur mieten wir bei Hetzner und bei OVHcloud, und alles davon steht in der EU. Administriert wird sie ausschließlich von uns selbst. Die Aufnahmen liegen dort für die Dauer der Aufbewahrungsfrist in einem Objektspeicher, verschlüsselt mit einem Schlüssel, den nur wir haben und den der Anbieter nicht speichert. Auch die Server-Logs verarbeiten wir nur selbst und in der EU, ohne dass ein Dritter beteiligt ist. Live-Audio und -Video geben wir an niemanden weiter.
Buchst du einen bezahlten Tarif über unseren Bestellprozess, gehen deine E-Mail-Adresse und deine Abrechnungsdaten an Paddle. Paddle ist dabei Merchant of Record, wickelt also Zahlung, Rechnung und Steuern als eigener Verantwortlicher ab, und an deine Aufnahmen kommt Paddle nicht heran. Paddle sitzt im Vereinigten Königreich, für das die EU-Kommission ein angemessenes Datenschutzniveau festgestellt hat.
Verschlüsselt unterwegs¶
Alles zwischen deinem Browser und unseren Servern läuft verschlüsselt über HTTPS, auch der Upload deiner Aufnahme. Live-Audio und -Video sind auf dem Weg ebenfalls verschlüsselt, über WebRTC mit DTLS-SRTP.
Am liebsten würden wir beides auch Ende-zu-Ende verschlüsseln, sodass nur ihr im Raum es lesen könnt. Das tun wir nicht, weil unser Server sonst zwei Dinge nicht mehr erledigen könnte, die er für dich tut. Fürs Live-Zuhören mischt er die Stimmen aller zu einem einzigen Stream, und das geht nur mit dem Ton im Klartext. Aus den hochgeladenen Abschnitten deiner Aufnahme baut er außerdem die Dateien für den Download und legt dabei Bild und Ton passend übereinander, wofür er sie lesen können muss. Die Verschlüsselung reicht deshalb bis zu unserem eigenen Server und nicht bis zu den anderen im Raum. Dieser Server läuft auf Infrastruktur, die nur wir administrieren, er hält die Live-Streams nirgends fest, und an Dritte gibt er nichts weiter.
Datensparsamkeit im Alltag¶
Deine Gäste lädst du über deinen eigenen Kalender ein (wie das Planen funktioniert). podsink stellt die Einladung in deinem Browser zusammen, eingetragen und verschickt wird sie aber in deinem Kalender. So kommt sie von dir persönlich, und die Adressen deiner Gäste bekommt podsink nie zu sehen.
Gäste brauchen keinen Account. Beim Beitreten geben sie nur einen Anzeigenamen an, und der muss niemanden identifizieren. Ein Vorname reicht, ein Spitzname auch.
In deinem eigenen Account stehen deine E-Mail-Adresse und, wenn du willst, ein Anzeigename. Angemeldet wirst du per Magic Link oder Passkey, ein Passwort, das wir speichern müssten, gibt es also gar nicht.
Wer per Live-Zuhören dabei ist, braucht keinen Account und bekommt weder Cookies noch eine dauerhafte Kennung. Über die technischen Verbindungsdaten hinaus erheben wir von Zuhörern nichts.
Tracking- oder Analysedienste setzt podsink nicht ein. Es gibt genau ein Cookie, und das hält dich angemeldet.
Aufnahmen bleiben nur so lange, wie dein Tarif es vorsieht, bei Free 3 Tage nach dem Ende der Session und bei Pro und Max 7 Tage, und danach löscht podsink sie automatisch, zusammen mit dem Chat und den Anzeigenamen (wie lange Aufnahmen bleiben).
Die rechtlichen Einzelheiten¶
Welche Rechtsgrundlage für was gilt, wie lange Logs und Sicherungen aufbewahrt werden und welche Rechte du hast, steht in der Datenschutzerklärung.