Sessions

Eine Session ist der Raum, in dem du aufnimmst. Du legst sie an, lädst Leute ein, nimmst so viele Takes auf, wie du magst, und beendest sie, sobald die Aufnahmen von allen auf dem Server sind. Hier geht es um die Session aus Sicht des Hosts. Wie sie sich für deine Gäste anfühlt, steht unter Du bist eingeladen.

Session anlegen und Leute einladen

Eine neue Session legst du auf der Startseite oder in deiner Session-Liste an. Jede bekommt einen eigenen Link mit einer zwölfstelligen ID, und genau dieser Link ist auch die Einladung. Du kopierst ihn über das Menü oben rechts und schickst ihn deinen Gästen, wie es dir am besten passt. Im selben Menü findest du außerdem Live-Zuhören, einen zweiten Link für Leute, die nur live mithören wollen.

Deine Gäste brauchen keinen Account, sondern nur den Link und einen Namen. In eine Session passen bis zu 8 Leute, du selbst mitgezählt, bei Business so viele wie vereinbart.

Anlegen kannst du eine Session auch lange vor der Aufnahme. Solange niemand auf Aufnahme drückt, passiert darin nichts, und steht der Termin fest, hilft dir podsink, ihn in den Kalender zu bringen.

Eine Session planen

Weißt du schon, wann ihr aufnehmt, bekommt die Session einen Termin. In deiner Session-Liste steht dafür „Für später planen“ direkt neben dem Knopf für eine neue Session. Auf der Startseite findest du es im Menü neben dem Hauptknopf, sobald du angemeldet bist. Solange du angemeldet bist, steckt es außerdem hinter dem Pfeil neben „Aufnahme“ oben in der Leiste, und im Menü findest du dafür „Session planen“, solange du nicht gerade in einer laufenden Session bist. Du gibst der Session einen Titel, ein Datum, eine Startzeit und eine Dauer, also 30, 60, 90 oder 120 Minuten oder eine eigene Länge bis zu 12 Stunden. Alle Zeiten beziehen sich auf die Zeitzone deines Browsers. Welche das ist, steht unter den Feldern. Planen kannst du bis zu ein Jahr im Voraus und bis zu 50 anstehende Sessions auf einmal.

Nach dem Speichern zeigt dir podsink die Einladung. Ganz oben gibt es sie als .ics-Datei zum Herunterladen, die der Apple Kalender und die meisten anderen Kalender-Apps öffnen, und eine Erinnerung 15 Minuten vor dem Start steckt gleich mit drin. Darunter öffnet ein Klick sie fertig ausgefüllt im Google Kalender, in Outlook.com oder Microsoft 365. In jeder Variante stehen der Link zum Raum und ein paar Tipps für deine Gäste, etwa zum richtigen Browser und zu Kopfhörern, und dass sie keinen Account brauchen. Am Schluss verweist sie auf eine Seite für Gäste, auf der sie mehr zur Vorbereitung finden. Möchtest du sie lieber selbst verschicken, etwa per Messenger, kopierst du weiter unten den Einladungstext oder nur den Link. Die Einladung gibt es auf Deutsch und auf Englisch. Vorausgewählt ist die Sprache, in der du podsink gerade benutzt, aber falls deine Gäste lieber die andere lesen, stellst du sie mit einem Klick um.

Deine Gäste trägst du in deinem Kalender ein und verschickst die Einladung auch von dort, sodass Zusagen und alles Weitere über deinen Kalender laufen. So kommt die Einladung von dir persönlich, und wir brauchen keine Daten über deine Gäste. podsink selbst schickt ihnen nichts und bekommt ihre Adressen nie zu sehen. Dahinter steckt unser Grundsatz der Datensparsamkeit.

Geplante Sessions stehen oben in deiner Session-Liste unter „Geplant“, die nächste zuerst, solange der Filter „Alle“ gewählt ist. Über jede Karte trägst du die Session noch einmal in den Kalender ein, änderst den Termin oder trittst über „Beitreten“ in den Raum ein. Lief bereits ein Take, zum Beispiel ein Soundcheck, kannst du die Session dort auch beenden. Ist der Termin vorbei, rutscht sie nach unten in die normale Liste.

Der Termin sagt allen, wann ihr euch trefft. Der Raum selbst steht die ganze Zeit offen, vorher wie nachher, und wer zu früh dran ist, kommt trotzdem rein.

Verschiebst du den Termin, bleiben die Einträge in den Kalendern deiner Gäste, wo sie sind, denn an die kommt podsink nicht heran. Deshalb erinnert dich das Fenster nach dem Speichern daran, den Termin auch in deinem eigenen Kalender zu verschieben. Der kann deinen Gästen dann die Änderung schicken. Dasselbe gilt, wenn du den Termin entfernst, die Session löschst oder beendest. In den Kalendern deiner Gäste ändert sich dadurch nichts, und darauf weist podsink dich jedes Mal hin. Den Eintrag passt du dann in deinem eigenen Kalender an oder sagst ihn dort ab.

Der Titel

Eine neue Session heißt erst mal „Unbenannte Aufnahme“. Ein Klick auf den Titel in der Session reicht, um das zu ändern, oder du nimmst das Tastenkürzel. Der Titel taucht später in deiner Session-Liste auf, gibt der Download-Datei ihren Namen und steht in der Erinnerungsmail, bevor eine Aufnahme gelöscht wird. Mit einem Namen, der sagt, worum es ging, findest du die Aufnahme später also schneller wieder.

Vor der Aufnahme

Du gehst durch denselben Warteraum wie deine Gäste. Dort suchst du dir Mikrofon, Lautsprecher und Kamera aus, beantwortest die Frage nach den Kopfhörern, siehst dein Kamerabild und trittst dann bei. Drinnen könnt ihr euch bereits live hören und sehen, während ihr auf alle wartet. Das Livebild ist aber nur zum Reden da. Die Aufnahme läuft davon getrennt und hat noch nicht angefangen.

Aufnehmen, stoppen, nochmal aufnehmen

Sobald du auf Aufnahme klickst, nehmen alle im Raum im selben Moment auf, jede Person auf ihrem eigenen Gerät (die Bedienung hat eine eigene Seite). Mit Stopp enden alle Takes gemeinsam. Danach kannst du in derselben Session so oft weiter aufnehmen, wie du willst. Jeder Take wird dabei zu einer eigenen Aufnahme, und im Download liegen sie getrennt als „Recording 1“, „Recording 2“ und so weiter.

Zwei Grenzen gibt es dabei. Die erste ist dein Budget an Aufnahmestunden, denn wenn es aufgebraucht ist, startet kein neuer Take mehr. Die zweite betrifft mehrere Sessions gleichzeitig. Ein Account kann nämlich immer nur in einer Session zur selben Zeit aufnehmen, und läuft in einer anderen gerade eine Aufnahme, bietet dir podsink an, dorthin zu wechseln, statt einen zweiten Take zu starten.

Die Session beenden

Wenn du einen Take stoppst, bleibt die Session offen. Beenden kannst du sie über das Menü, aber bitte erst, wenn du wirklich fertig bist. Mit dem Beenden ist der Upload nämlich endgültig zu, und was in diesem Moment noch auf dem Gerät einer Person liegt, bleibt dort und kommt nie mehr auf dem Server an.

Deshalb schaut der Beenden-Dialog vorher nach. Sind alle Tracks da, fragt er einmal nach und beendet die Session. Lädt bei jemandem noch etwas hoch oder kann podsink das nicht sicher sagen, zeigt er dir, wer noch hinterherhängt, und in der Session auch, wie weit. Beenden kannst du trotzdem. Ein bisschen Geduld lohnt sich an dieser Stelle, denn nach jedem Stopp sind die letzten Sekunden noch unterwegs.

Auch in deiner Session-Liste hat jede laufende Session einen Knopf „Session beenden“. Der öffnet denselben Dialog und schaut ebenfalls vorher nach, wer noch hochlädt. Aus der Liste heraus nennt er dir allerdings nur die Namen, ohne den Stand, und zählt jeden, dessen Upload noch nicht vollständig ist, als noch am Hochladen.

Danach steht die Session in deiner Liste als beendet, zusammen mit dem Download und der Zahl der Tage, die er noch verfügbar ist.

Was ohne dich passiert

Ewig laufen lässt podsink eine Session nicht, aber es wartet lange, bevor es eingreift. Vom Server aus sieht jemand mit wackeligem WLAN nämlich genauso aus wie ein zugeklappter Laptop.

  • Kommen von einem Take lange keine Daten mehr, stoppt podsink ihn. Die Session bleibt offen, damit alle, die zurückkommen, ihren Rest noch hochladen können.
  • Läuft ein Take über die restlichen Stunden deines Tarifs hinaus, bekommt er dreißig Minuten Nachfrist und wird danach gestoppt.
  • Gab es in einer Session bereits einen Take und passiert dann eine Weile nichts mehr, also weder Aufnahme noch Upload, beendet podsink sie. Stehen noch Uploads aus, wartet podsink deutlich länger. Eine Session, in der noch nie aufgenommen wurde, bleibt dagegen unangetastet, deshalb kannst du sie ohne Weiteres Tage vorher anlegen. Hat die Session einen Termin, beendet podsink sie nicht, bevor er vorbei ist, auch wenn Tage vorher ein Soundcheck lief. Die übliche Wartezeit beginnt erst nach dem Termin.

Die Session in mehreren Tabs

Hast du dieselbe Session zweimal im selben Browser offen, sagt dir podsink das. Die Aufnahme läuft zwar überall weiter, aber zwei Tabs, die sich ein Mikrofon teilen, können Audioprobleme machen. Lass deshalb bitte nur einen davon offen.