Upload
Deine Aufnahme entsteht auf deinem Gerät und wandert in kleinen Stücken zum Server, während du sprichst. Auf dieser Seite erfährst du, was dabei im Hintergrund passiert, was du tust, wenn du früher gehen musst, wie ein Upload auch später noch fertig wird und was es mit einer Lücke in einem Track auf sich hat.
Während du sprichst¶
Der Recorder zerlegt dein Audio und dein Kamerabild laufend in kleine Stücke. Jedes Stück landet zuerst in einem eigenen Speicher deines Browsers und wird von dort hochgeladen, eins nach dem anderen und immer in der richtigen Reihenfolge. Kommt ein Stück nicht durch, versucht podsink es einfach erneut, solange der Tab offen ist, und die Stücke dahinter warten so lange. Ein Stück, das sich noch hochladen lässt, überspringt podsink dabei nie, denn jedes verlorene Stück wäre ein Loch in deiner Aufnahme. Nur ein Stück, das der Browser gar nicht speichern konnte oder das der Server als zu groß ablehnt, bleibt zurück, damit der Rest weiterkommt, und genau daraus wird eine Lücke.
Deshalb schadet eine schlechte Verbindung der Aufnahme auch nicht. Dein Gerät schreibt in voller Qualität weiter, egal was die Leitung gerade macht. Sie bestimmt nur, wie weit der Upload hinterherhängt.
Die letzten Sekunden nach einem Stopp¶
Wenn ein Take stoppt, sind die letzten Stücke noch unterwegs. Der Upload läuft deshalb weiter, bis wirklich alles auf dem Server ist, und erst dann wird dein Track abgeschlossen und zusammengesetzt. Lass den Tab bitte so lange offen. Der Host sieht dabei, bei wem noch etwas hochlädt, und der Beenden-Dialog nennt alle, deren Stücke noch fehlen.
Gehen, während die Aufnahme läuft¶
Als Gast kannst du einen laufenden Take jederzeit über „Verlassen“ in der Bedienleiste verlassen. Deine eigene Aufnahme endet dann, während die anderen weiter aufnehmen, und podsink bringt dich auf eine Seite, die den Rest für dich hochlädt. Sobald dort das grüne Häkchen erscheint, kannst du den Tab oder den Browser zumachen.
Der Host hat keinen Verlassen-Knopf. Stoppt er, endet der Take für alle, und beendet er die Session, schließt sich der Raum.
Einen Upload später fertig machen¶
Manchmal wird eine Aufnahme nicht ganz fertig hochgeladen, etwa weil der Laptop zugeklappt wurde, der Browser abgestürzt ist oder der Tab zu früh zu war. Dann sagt dir podsink beim nächsten Besuch auf diesem Gerät Bescheid. Unten am Bildschirm erscheint ein kleiner Hinweis, der dich zu einer Seite mit allen Sessions bringt, von denen noch Stücke auf diesem Gerät liegen. Dort siehst du pro Session, was noch wartet, was gerade hochlädt und was schon fertig ist, und es gibt einen Upload-Knopf für jede Session und einen für alle zusammen. Lass den Tab bitte offen, solange der Upload läuft.
Während du in einer Session bist, zeigt podsink diesen Hinweis nicht an. Ein Upload im Hintergrund würde dort die Bandbreite wegnehmen, die das Live-Gespräch braucht, und deshalb wartet er, bis du die Session verlassen hast.
Die Stücke liegen in einem Browser auf einem Gerät¶
Gespeichert wird in dem Browser, mit dem du aufgenommen hast, und zwar auf genau diesem Gerät. In einem anderen Browser oder auf einem anderen Rechner sind die Stücke nicht da, und wenn du die Website-Daten löschst, sind sie weg.
Daraus folgen zwei Dinge. Zum einen kannst du problemlos wieder beitreten, solange es derselbe Browser ist. podsink lädt dann weiter hoch, was noch da ist, und deine Aufnahme geht auf einem neuen Track weiter, damit sich nichts überlappt. Zum anderen lässt sich nichts mehr hochladen, sobald eine Session beendet ist. Die Upload-Seite sagt dir das für die betroffene Session, zeigt dir, wie lange die Stücke noch auf dem Gerät bleiben, und lässt dich sie entfernen. Stücke, die nicht mehr zugestellt werden können, bleiben noch einige Tage liegen, bevor podsink sie wegräumt.
Eine Lücke in einem Track¶
Woran du eine Lücke erkennst, steht unter Fehlersuche. Sie kommt selten vor, und zwar dann, wenn der Browser ein Stück nicht speichern konnte oder der Server ein Stück als zu groß abgelehnt hat. Ein abgestürzter oder geschlossener Tab macht dagegen keine Lücke, denn seine Stücke bleiben auf dem Gerät und lassen sich noch hochladen, solange die Session nicht beendet ist. Beim Audio füllt podsink genau diese Stelle mit Stille, damit alles danach an seinem Platz auf der Zeitachse bleibt. Auf der Karte der Session in deiner Session-Liste steht dann, dass ein Track eine Lücke hat, denn ein paar Sekunden Stille sähen sonst so aus, als hätte gerade einfach niemand geredet.
Beim Video ist das anders, weil ein Loch mitten in einer Videodatei den Rest für Schnittprogramme unbrauchbar macht. Deshalb schließt podsink den Videotrack an der Lücke ab und macht auf einem neuen weiter, für die Kamera und für die Bildschirmfreigabe jeweils nur begrenzt oft pro Take. Danach hält podsink dieses Video an und bietet dir einen Knopf für einen neuen Versuch, statt immer mehr Dateien anzulegen. So ist jede Datei, die dabei entsteht, von Anfang bis Ende sauber.
Nur bei einem vollen Gerät klappt das nicht. Dann lässt sich gar nichts mehr schreiben, und die Videodatei behält das Loch, bis wieder Platz ist. Das Audio läuft die ganze Zeit durch und fängt nie neu an.
Wenn das Gerät voll ist¶
Kann der Browser ein neues Stück nicht speichern, weil das Gerät voll ist, sagt dir podsink Bescheid, und dein Track bekommt ab dieser Stelle eine Lücke. Sobald die wartenden Stücke hochgeladen sind und ihren Platz freigegeben haben, klappt das Speichern wieder. Löschen musst du dafür nichts, denn was noch auf dem Gerät liegt, wird noch gebraucht.